Qualität und Kompetenz in Altenpflegeeinrichtungen (WOM-Projekt)

Laufzeit: 16.09.2006 - 30.06.2007

 

Den Herausforderungen im Berufsfeld der stationären Altenpflege durch Qualifizierung und Personalentwicklung proaktiv begegnen.
(Projektflyer als Download)

 

An dem Projekt sind 6 Pflegeeinrichtungen mit ca. 350 Mitarbeitern beteiligt. Die Dauer des Projekts beträgt 8,5 Monate.

Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit

Das Projektvorhaben unterstützt die Sicherung von Arbeitsplätzen des Altenpflegepersonals und fördert die Beschäftigungsfähigkeit. Es konzentriert sich auf ländliche Regionen im Umkreis von Lüneburg, Stade und Rotenburg.

 

Herausforderungen in der stationären Pflege

Der zukünftig zu erwartende Pflegebedarf älterer Menschen stellt unter Beachtung einer insgesamt älter werdenden Bevölkerung neue
Anforderungen an die Aus-, Fort- und Weiterbildung der in der Pflege Tätigen.

Als zukünftige Anforderungen sind spezielles Fachwissen und spezielle Zusatzqualifikationen, soziale und kommunikative Kompetenzen sowie die Anwendung pflegewissenschaftlich fundierter Methoden anzusehen. Folgende Bereiche bilden die Themenschwerpunkte der Fachqualifizierungen:

  • chronisch-degenerative Krankheitsbilder,
  • gerontopsychiatrische Krankheitsbilder,
  • sowie der gesamte Themenkreis demenzieller Erkrankungen.
Eine Begleitung mit zielgenauer Qualifizierung

Das Projekt ist modulartig aufgebaut und umfasst folgende Bereiche:

  • individuelle Bedarfsanalyse, d.h., Abgleich zwischen den Anforderungen des Unternehmens und den Qualifikationserfordernissen im Pflegebereich
  • Qualifizierungsplanung mit dem Ziel bedarfsorientierter Fortbildung und Qualifizierung
  • Formulierung und Umsetzung eines Konzepts betrieblicher Personalentwicklung
  • Weiterentwicklung der Unternehmensziele und deren Leitideen
Stärkung ländlicher Regionen

Insbesondere kleine und mittlere Pflegeeinrichtungen in ländlichen Gebieten werden einbezogen, die bislang nur sehr begrenzt im Bereich Mitarbeiterqualifizierung und Personalentwicklung aktiv waren.

 

Finanzierung

Das Projekt wird finanziert durch Freistellungslöhne (50%), einem Zuschuss des Landes Niedersachsen mit Mitteln des ESF (Europäischen Sozialfonds) in Höhe von (45%) sowie einem betrieblichen Eigenanteil (5%).

 

    

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.