Systematische Kompetenzaktivierung im Maschinen- und Anlagenbau (WOM-Projekt)

Den Herausforderungen, wie dem permanenten technologischen Wandel in der Maschinen- und Anlagenbaubranche durch gezielte Fachqualifizierung und betrieblicher Personalentwicklung begegnen. (Projektflyer)

Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

Das Projektvorhaben unterstützt die Sicherung von Arbeitsplätzen und fördert die Beschäftigungsfähigkeit. Es konzentriert sich auf KMU´s in ländlichen Regionen Niedersachsens. An dem Projekt sind 6 Unternehmen mit ca.120 Mitarbeitern/Innen aus dem Maschinen- und Anlagenbau beteiligt. Die Dauer des Projekts beträgt 12 Monate und läuft bis zum 31.07.2009.

 

Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel, Veränderungen in der Arbeitswelt und den rasanten technologischen Fortschritt stehen Unternehmen permanent steigenden Anforderungen gegenüber. Eine systematische, bedarfsgerechte Kompetenzentwicklung der Belegschaft ist dabei eine entscheidende Determinante zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sowohl auf betrieblicher Ebene als auch in Bezug auf den einzelnen Mitarbeiter.

Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer Lernstruktur zur Sicherung einer nachhaltigen Kompetenzentwicklung in kleinen und mittleren Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus ab. Es umfasst die folgenden Arbeitspakete:

  • Erfassung der zu entwickelnden Kompetenzen (Qualifikationsbedarfsanalyse) der produktionsnahen Mitarbeiter
  • Qualifizierungsplanung
  • Gezielte Kompetenzaktivierung und Evaluation der Lernergebnisse
  • Ausbildung innerbetrieblicher Lernberater zur eigenständigen nachhaltigen Umsetzung der betrieblichen Lernstruktur
  • Vernetzung der betrieblichen Kooperationspartner
Eine Begleitung mit zielgenauer Qualifizierung

Das Projekt ist modulartig aufgebaut und umfasst folgende Bereiche:

  • Prävention eines Fachkräftemangels durch Umsetzung einer gezielten innerbetrieblichen Personalentwicklungsstrategie
  • Entwicklung und Implementierung einer nachhaltigen Lernstruktur und Personalentwicklungsstrategie in Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus
  • Ausbildung innerbetrieblicher Lernberater als Schlüsselfiguren für die Steuerung von Personalentwicklungsaktivitäten
  • Verzahnung von theoretischen und arbeitsprozessnahen Lernens.
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der Produktionsmitarbeiter durch passgenaue Qualifizierung
  • Förderung von Mitarbeitern aus dem Bereich der einfachen Arbeit; Fokus auf eine in Bezug auf Weiterbildung bislang eher benachteiligte Beschäftigtengruppe
  • Vernetzung der beteiligten Unternehmen

Es sind Nachqualifizierungen für produktionsnahe Mitarbeiter sowie Auftsiegsqualifizierungen für erfahrene Kräfte geplant. Exemplarisch zu nennen sind CNC-Kurse, CAD-Kurse, Schweißkurse, Pneumatik- und Hydraulikkurse sowie weitere Kurse im Bereich Elektrotechnik bei diversen Weiterbildungsträgern.

 

Ausbildung innerbetrieblicher Lernberater

Um systematisches Lernen und Weiterbildung in den Unternehmen
zu fördern werden als Schlüsselfiguren sogenannte innerbetriebliche Lernberater durch die QUOTAC GmbH qualifiziert. Diese werden befähigt zukünftig eigenständig und systematisch die Qualifizierungsbedarfe der Mitarbeiter aus dem Produktionskontext zu erkennen, darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zu initiieren und deren Lernerfolge zu bewerten.

Stärkung ländlicher Regionen

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in ländlichen Gebieten werden einbezogen, die bislang nur sehr begrenzt im Bereich Mitarbeiterqualifizierung und Personalentwicklung aktiv waren.

 

Finanzierung

Das Projekt wird finanziert durch Freistellungslöhne (50%), einem Zuschuss des Landes Niedersachsen mit Mitteln des ESF (Europäischen Sozialfonds) in Höhe von (45%) sowie einem betrieblichen Eigenanteil (5%).

 

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Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.